Gewitterfreund.de


Direkt zum Seiteninhalt

Sturmjagd


Stormchasing...Was soll das?

Tja. Das ist eine gute Frage. Meine Motivation und Begeisterung für Gewitter ereilte mich im zarten Kindesalter. Schuld daran war ein schweres Juli-Gewitter im heimatlichen Dithmarschen. Ein Blitz schlug mit einem ohrenbetäubenden Knall in Nachbars Scheune ein. Gottseidank war nichts weiter passiert - bis auf einen gespaltenen Dachgiebel. Das Interesse war aber geweckt. Von nun an freute es mich immer, wenn sich ein Gewitter in der Ferne mit einem Rummeln ankündigte. Joachim Bublath zeigte einige Zeit später einen Bericht über Tornadoforschung in den USA. Damals in der Reihe "aus Forschung und Technik". Pauschal kann ich von mir behaupten, dass mich jede Naturgewalt, auf die der Mensch keinen Einfluss hat, fasziniert.

Es gibt meiner Meinung nach drei Lager von Sturmjägern. Das eine Lager sind die naturwissenschaftlich Interessierten, die das Phänomen Gewitter mehr trocken, als einen rein physikalischen Prozess betrachten, sich ihre Notizen machen und Daten sammeln.
Krönung des Ganzen: Ein Tornado.

Lager 2 sind die Adrenalinjunkies, die gar nicht weit genug ans Gewitter kommen und die vor Begeisterung quietschen, wenn schwerste Böen, Niederschläge und Co. über ihr Auto peitschen. Highlight auch hier: ein Tornado.

Zu Lager 3 gehören wohl Leute wie ich, die der Anblick einer Wallcloud, einer Rollcloud oder eines Tornados entzückt, die aber um die Gefahr wissen und direkten Kontakt zum Unwetter meiden und stattdessen einen Warnanruf tätigen oder das Gewitter auf Film oder Foto protokollieren.
Schönstes Geschenk ist ein Tornado.



-> NÄCHSTE SEITE: JAGDREVIER





Tornado bei Brunsbüttel (30.9.2007)


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü